St. Johann im Pongau

Aktivitäten 7ACW/8ACS

Mauthausen, 8. Klassen - November 2016

Fotos

Nach gründlicher Vorbereitung im Geschichte-, Religions- und Deutschunterricht besuchten wir, die 8. Klassen, gemeinsam mit unseren Begleitlehrerinnen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen.
Gleich nach unserer Ankunft gedachten wir vor dem Eingangstor mit einer Kerze, mit Texten von Zeitzeugen und in einer Schweigeminute aller Opfer des Nationalsozialismus.
Bei einem geleiteten Rundgang durch die Überreste des ehemals größten Vernichtungslagers auf österreichischem Boden, erfuhren wir noch vieles über das unsägliche Leid, welches hier den inhaftierten Menschen aus über 30 verschiedenen Ländern zugefügt worden war. Anschließend blieb noch Zeit für eigene Recherchen.
Wir besichtigten die Todesstiege, die zum Steinbruch „Wiener Graben“ führte und in dem die "Häftlinge" unter grausamsten Bedingungen arbeiten mussten. Die ehemaligen Räumlichkeiten, wie die Gaskammer und die Krematorien sind zu Gedenkräumen umfunktioniert, die man auch besichtigen kann. Besonders beeindruckend war der "Raum der Namen", in dem rund 81.000 Namen der Verstorbenen aufgelistet sind. Alte Häftlingskleidung, Bilder und viele weitere Sachen aus der damaligen Zeit, konnte man im Rahmen einer Ausstellung ansehen.
Bevor wir unsere Rückreise antraten sahen wir uns einen Film über das KZ Mauthausen an, in dem brisante Themen wie etwa die Befreiung des Lagers, sowie die Verurteilung der Täter behandelt wurden.
Alles in allem, erworben wir viele neue Erkenntnisse aus dieser schlimmen Zeit. Eine Lehrveranstaltung, die uns immer in Erinnerung bleiben wird...

(Andrea Hettegger, 7ACW)

„Gefangen – und dann“

Die Schülerinnen und Schüler der 4C, 8AC und 8GR durften am 7. Oktober 2016 den Dokumentarfilm „Gefangen – und dann“ von Annelie Klother und Walter Klopp im Kultur:Treff sehen.
Im Film geht es um drei Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges: André, René und Laurent, Männer aus dem südfranzösischen Dorf Sumène. Ihre Kriegsgefangenschaft verbrachten sie in Dortmund und Werdohl, St.Johann und Salzburg, Ziegenhain und
Rava Ruska.  
René Toureille war im STALAG XVII C Markt Pongau inhaftiert, arbeitete beim Autobahnbau in Salzburg und später auf einem Bauernhof in Werfen.
Die deutschen Filmemacher Annelie Klother und Walter Klopp leben zeitweise im südfranzösischen Dorf Sumène und lernten dort René Toureille noch persönlich kennen.
Als Einstieg wurde der 15 minütige DokuFilm „Die Aufarbeiter“ gezeigt, in dem es um Menschen geht, die sich um die Aufarbeitung dieser Thematik – STALAG XVIIIC – bemüht haben und  immer noch bemühen.
Anschließend bestand für die SchülerInnen noch die Möglichkeit zur Diskussion mit den beiden Filmemachern.