St. Johann im Pongau

4A Aktivitäten

Exkursion zum Deutschen Museum in München

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Am 6. Februar 2020 besuchten wir, die 4A-Klasse, gemeinsam mit der 3A das deutsche Museum in München. Als erstes besichtigten wir die Ausstellung über Radioaktivität, während die 3 A-Klasse an einem Optik-Workshop teilnahm.  Unsere Klasse wurde in Teams geteilt. Jede Gruppe musste ein paar Fragen zu dem Thema beantworten und diese anschließend vorstellen. Nachdem die Aufgaben erfüllt waren, ging es mit einem Workshop weiter. Erst wurde uns die Bedienung eines Geigerzählers erklärt. Anschließend konnten wir dieses Wissen bei Versuchen anwenden. Nun hatten wir Zeit uns das Museum eigenständig anzusehen.  Von Astronomie, über Instrumente, Flugzeuge und Boote gab es hier alles zu bestaunen. Unserer Klasse hat die unterirdische Mine des Museums am besten gefallen. Hier wurde einem mit realistischen Darstellungen der Bergbau nähergebracht. Um 14 Uhr fand eine Vorstellung bei der Hochspannungsanlage des Museums statt. Wechselspannungen mit bis zu 300.000 Volt ließen eindrucksvolle Bilder entstehen und Impulsspannungen simulierten Blitzeinschläge, die mit einem Feuer im Miniaturhaus endeten. Herr Professor Reichegger meldete sich sogar als Versuchskaninchen für den Faraday`schen Käfig. Mit viel neuem Wissen und Eindrücken ging es schließlich wieder zurück nach Hause.

Kaprun - woher kommt der Strom?

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Woher kommt eigentlich der Strom, wenn wir unser Handy aufladen oder das Licht andrehen, wenn wir fernsehen oder den Backofen einschalten? Wenn in der Früh die Laternen leuchten, wenn wir zum Bus gehen?
Diese Frage stellten wir uns, Schülerinnen und Schüler der 4AR und der 7R Klasse, als wir am vergangenen Freitag den 8.10.2019 nach Kaprun zu den Stauseen fuhren.
Um 7:40 in der Früh ging es los. Mit dem Rainermarsch, der lauthals aus der Musikbox des hinteren Busabteils dröhnte, warmen Jacken, Handschuhen, Hauben und guter Laune, machten wir uns – die Schülerinnen und Schüler sowie Frau Prof. Puchner, Herr Prof. Reichegger und Frau Prof. Marchner auf nach Kaprun. Dort angekommen, mussten wir ziemlich schnell feststellen, dass es alles andere als warm war. Bevor es durch die Klamm weiter zum nächsten Bus ging, bekamen wir noch eine ausführliche Führung im Informationszentrum Kaprun.
Nachdem wir auch noch einen Film über den Bau der Kapruner Stauseen angesehen hatten, ging es durch die Sigmund Thun Klamm. Das Wasser glitzerte türkisblau unter den hölzernen Stufen, die wir emporstiegen.
Zum Lärchwand-Schrägaufzug brachte uns schließlich ein weiterer Bus. Der Schrägaufzug überwindet 431 Höhenmeter auf einer Länge von 820 Metern. Der Schrägaufzug diente als Personen- und Materialaufzug für den Bau und den Betrieb des Oberstufenkraftwerkes Glockner Kaprun. Der Lärchwand Schrägaufzug war der einzige Weg, das Material mit bis zu 60 Tonnen in die hochalpine Welt zu befördern. Oben angekommen fuhren wir weiter den Berg hinauf, bis wir den obersten Stausee erreichten. 2036 Meter über dem Meerespiegel erwartete uns ein Stausee mit 84,9 Mio. m3 Wasser und der erste Schnee.
Bei einer weiteren Führung erfuhren wir mehr über die Herkunft des Wassers für diese Stauseen und über die Entstehung der Bauwerke. Abschließend konnten wir im Inneren die Staumauer durchqueren.
Über die historischen Zusammenhänge gab uns Frau Prof. Marchner beim Denkmal für die Hl. Barbara einen guten Überblick.
Die anschließende Pause mit Jause eskalierte in einer heftigen Schneeballschlacht.
Der komplette Ausflug war ein voller Erfolg und sowohl die vierte als auch die siebte Klasse hat viel gelernt, zum Beispiel, dass das Wasser in den Stauseen in Energie umgewandelt wird und somit Österreich immer genügend Spitzenstrom hat.  Und viel Spaß hat es auch gemacht, auch wenn wir alle komplett durchnässt nach Hause kamen.