St. Johann im Pongau

Lange Nacht der Mathematik

Fotogalerie

Am ersten Februar  war unsere Schule  ab 18 Uhr  hell erleuchtet - die Vorbereitungen für die „Nacht der Mathematik 2018“  der pädagogischen Hochschule Salzburg liefen auf Hochtouren. Während die einen sich noch mit Pizza stärkten oder die Gruppenaufgabe für den Einstieg lösen mussten, starteten die anderen schon die Computer und Beamer und bereiteten die Nachtlager vor.
Zum ersten Mal nahmen heuer gleich vier Klassen aus der Unterstufe unserer Schule teil. Die beiden Forscherklassen 1A und 2A  mit ihren Lehrer/innen-Teams Karin Höller/Sandra Strasser und Christine Puchner /Manfred Krempl, die 2C Klasse mit Sandra Farfeleder/Ronny Raab und die 3B Klasse mit Andrea Peitler/Elisabeth Fuchs. Die 5G Klasse mit KV Eva Marchner und Mathematiklehrerin Sabine Dorfer wollte es sich nicht nehmen lassen, auch dabei zu sein und  durfte außer Konkurrenz als eine von insgesamt 70 Klassen mit mehr als 1500 Schüler/innen aus ganz Österreich, dem angrenzenden Bayern und Hamburg mitmachen.
Um genau 20 Uhr war es so weit - alle Computer wurden neu hochgefahren, die Lösung der Gruppenaufgabe eingegeben und mit Spannung wurden die Aufgaben erwartet. Es wurde gerechnet, geknobelt, gefaltet, geschnitten, skizziert und diskutiert, mitunter auch geraten und probiert. Das Entschlüsseln der Morse-Code-Wörter brachte manche zum Schluss noch gehörig zum Schwitzen.
Die 5G machte die Zeit nach dem M-Wettbewerb zur „Nacht der Physik  - ihr Physiklehrer Christoph Reichegger  begeisterte noch mit einer Physik-Show, der auch manche Schüler/innen aus der Unterstufe und Lehrer/innen mit Spannung folgten. Gegen Mitternacht schien langsam Ruhe einzukehren, immerhin gab es am nächsten Tag wieder Unterricht.

Mathematikwettbewerb PANGEA 2016

Hauptziel ist die Förderung und Motivation von Schülerinnen und Schülern für Mathematik.
Durch erfolgreiches Abschneiden soll das Selbstwertgefühl der einzelnen Schülerinnen und Schüler gesteigert werden und bei ihnen neuen Spaß an der Rechenkunst, dem Grübeln und Knobeln wecken.
Mehr als 33 000 Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 10.Schulstufe nahmen am heurigen Wettbewerb in Österreich teil. Auch alle Schüler/innen des 1. bis 6. Klassen am Gymnasium St. Johann stellten dieses Jahr ihr Können unter Beweis.

Erfreulicherweise zählten 17 unserer Schüler/innen nach der Vorrunde am 24. 02. 2016 zu den jeweils 100 Besten ihres Jahrganges und wurden zur Finalrunde eingeladen.

Am  Samstag, 30.04. 2016 fand für das Bundesland Salzburg die Finalrunde an der Uni Salzburg (NAWI) statt. 9 unserer Schüler/innen waren mit dabei und zeigten sich von ihrer besten Seite.

Die Mathematik – Lehrer/innen freuten sich über das erfolgreiche Abschneiden ihrer Schüler/innen, die Frau Direktorin gratulierte den Schüler/innen sehr herzlich bei der Übergabe der Urkunden und zeigte sich erfreut über die guten Leistungen.

Wahlmodul Molekulare Genetik

(Klassen: 5RW, 7GW, 7RW)

Fotogalerie

DNA-Isolierung aus Obst

In dem Wahlmodul „Molekulare Genetik“ durften wir heuer zum ersten Mal DNA (aus verschiedenen Obst) isolieren. Für uns war es sehr faszinierend, dass man mit Mitteln, die eigentlich jeder zu Hause hat (Salz, Geschirrspülmittel, Brennspiritus), die DNA isolieren kann. Der Prozess dieses Experiments hat sehr viel Spaß gemacht (besonders das Herausfischen der DNA mit einer Büroklammer!) und war eine gute Ergänzung zum theoretischen Unterricht. Außerdem war es toll, dass wir am Ende die DNA in „Eppis“ (2-ml Plastikgefäße) nach Hause mitnehmen konnten.

„Labortag“ an der medizinischen Uni in Salzburg


Wir haben auch eine Exkursion zur PMU (Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg) unternommen. Wir wurden am Institut für Physiologie und Pathophysiologie sehr freundlich begrüßt und begannen gleich mit dem Workshop im Labor. Es war sehr interessant ein Uniforschungslabor von innen zu sehen. Wir haben selbst Experimente und Versuche durchgeführt, wie z.B. DNA-Auftrennung mittels sogenannter Gelelektrophorese. Dabei haben wir mit den Eppendorf Pipetten gearbeitet (wie im Labor beim CSI Las Vegas  ) und DNA und Marker selbst auf das Agarosegel (das man zuerst in einer Mikrowelle aufkochen muss!) aufgetragen.
Wir haben verschiedene Labor Geräte kennengelernt und auch selbst mit „FACS“ (Durchflusszytometer) gearbeitet – dabei wurden Blutzellen mit Antikörpern gefärbt – das war sehr interessant und lehrreich, weil man die Messung direkt am Bildschirm beobachten konnte.
Wir kennen uns jetzt auch bestens mit den Blutgruppen aus: Theoretisch und praktisch! Jeder von uns hat seine eigene Blutgruppe und Rhesusfaktor bestimmen können.

Vortrag „Gerichtsmedizin“

Im Zuge dieses Wahlmoduls war auch ein Molekularbiologe von der Gerichtsmedizin Salzburg an unserer Schule zu Gast. Besonders interessant waren die Einblicke, die er uns auch mithilfe von echten Fotos von seinem Arbeitsplatz, gegeben hat. Des Weiteren fanden wir das abschließende Ratespiel „Findet den Mörder“ sehr spaßig.