St. Johann im Pongau

Exkursionen

Exkursion ins ORF- Landesstudio Salzburg

Fotogalerie

Am 19.April 2017 fuhren wir (die 4C) im Rahmen der Medienerziehung mit Frau Prof. Klettner ins Landesstudio Salzburg. Dort erwartete uns bereits Frau Prof. Seiwald. Wir durften an diesem Vormittg viele interessante Eindrücke sammeln. Frau Birgit Neuwirth erzählte uns während der Führung durch das Haus über Radio, Fernsehen, den Alltag der Moderatoren, Reporter, Journalisten und Techniker. Spannend war der DJ-Platz, wo einige von uns von Claudia Schneider zum Thema „Herbstferien“ interviewt wurden. Fasziniert hat uns auch das „Salzburg heute“-Studio, in dem sich einige als Moderatoren versuchen durften. Der Regieraum nebenan weckte vor allem das Interesse der Burschen.
Zum Abschluss besuchten wir noch den Fernsehgarten, leider war es an diesem Tag zu kalt, um länger zu verweilen.
Wir danken für die erlebnisreiche Exkursion.

(Nici, Lara und Jelena, 4C)

Mauthausen, 8. Klassen - November 2016

Fotos

Nach gründlicher Vorbereitung im Geschichte-, Religions- und Deutschunterricht besuchten wir, die 8. Klassen, gemeinsam mit unseren Begleitlehrerinnen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen.
Gleich nach unserer Ankunft gedachten wir vor dem Eingangstor mit einer Kerze, mit Texten von Zeitzeugen und in einer Schweigeminute aller Opfer des Nationalsozialismus.
Bei einem geleiteten Rundgang durch die Überreste des ehemals größten Vernichtungslagers auf österreichischem Boden, erfuhren wir noch vieles über das unsägliche Leid, welches hier den inhaftierten Menschen aus über 30 verschiedenen Ländern zugefügt worden war. Anschließend blieb noch Zeit für eigene Recherchen.
Wir besichtigten die Todesstiege, die zum Steinbruch „Wiener Graben“ führte und in dem die "Häftlinge" unter grausamsten Bedingungen arbeiten mussten. Die ehemaligen Räumlichkeiten, wie die Gaskammer und die Krematorien sind zu Gedenkräumen umfunktioniert, die man auch besichtigen kann. Besonders beeindruckend war der "Raum der Namen", in dem rund 81.000 Namen der Verstorbenen aufgelistet sind. Alte Häftlingskleidung, Bilder und viele weitere Sachen aus der damaligen Zeit, konnte man im Rahmen einer Ausstellung ansehen.
Bevor wir unsere Rückreise antraten sahen wir uns einen Film über das KZ Mauthausen an, in dem brisante Themen wie etwa die Befreiung des Lagers, sowie die Verurteilung der Täter behandelt wurden.
Alles in allem, erworben wir viele neue Erkenntnisse aus dieser schlimmen Zeit. Eine Lehrveranstaltung, die uns immer in Erinnerung bleiben wird...

(Andrea Hettegger, 7ACW)

3 Standorte – 3 Welten

3A und 4A auf Exkursion zur Berufsorientierung in den naturwissenschaftlichen Fächern

Standort 1 -Firma Claro in Mondsee

Firmeninhaber J. Dygruber persönlich vermittelte den SchülerInnen, wie eine Idee zur Realität einer Firmengründung werden kann und der Umweltgedanke auch bei chemischen Produkten zum Schwerpunkt wird. Im Labor wurden uns die aufwendigen Tests vor einer Produktion erklärt und dass ständig neue Produkte entwickelt werden. Erstaunt waren wir, dass ein relativ kleines Team von ca. 30 Mitarbeitern ausreicht, ein Produkt von der Idee über die Herstellung bis zur Vermarktung zu realisieren.

Standort 2 - Red Bull Akademie für Fußball- und Eishockeytalente

Ein Ort, der bei uns für riesiges Staunen sorgte, was die Möglichkeiten des Trainings betrafen: 7 Fußballfelder (eines davon Indoor), 2 Eishallen, Krafträume, Motorikpark – den wir zum Abschluss ausprobierten -   eine großzügige Architektonik, eine perfekte Infrastruktur. Wir mussten aber im Gegenzug zur Kenntnis nehmen, dass Talent allein nicht ausreicht, sondern ein streng geregelter Tagesablauf, ständige Überprüfung des Leistungszustandes und hoher Einsatz die Sportler erwartet.

 

Standort 3 - Umweltschutzanlagen Siggerwiesen in Salzburg

Nach der perfekten Welt von Red Bull empfing uns in Siggerwiesen mit unangenehemen Gerüchen das andere Ende unserer Gesellschaft. Bei der Führung durch das Gelände wurde uns verdeutlicht, dass Abfall differenziert behandelt werden muss, um das Ziel, aus den 200.000 t/a noch Wertstoffe und Energie zu gewinnen, zu erreichen. Sortierung und Aufbereitung sind die wichtigsten Schritte für die Weiterverwendung der Stoffe, um den Deponieraumbedarf so niedrig wie möglich zu halten. Gefährliche Stoffe werden im Labor analysiert und erhalten eine besondere Lagerung und Verarbeitung.


Die Hitze in der Anlage und die intensiven Gerüche schlugen sich ermattend auf unsere Gemüter und mit vielfältigen Eindrücken kehrten wir nach St. Johann zurück.